Menschen können sich von anderen Nahrungsquellen ernähren, sie müssen kein Lebewesen, um ihren Hunger zu stillen, töten!

Doch, sie müssen Lebewesen töten, um existieren zu können, zumindest solange man sich innerhalb der normalen Umstände befindet. Es ist ein oft verdrängter Punkt bei Vegetariern, daß auch sie lebende Wesen töten, Pflanzen leben nämlich, es sind keine unbelebten Dinge, die der Vegetarier verspeist. Das Töten-Müssen gehört zum Leben wie das Sterben-Müssen und das ist der Grund, warum Leben, so wie wir es kennen und wie es wohl nicht anders möglich ist, immer Dukkha sein wird. Eben das ist der zwingende Grund, warum eigentlich jedermann der Ersten Edlen Wahrheit des Buddha zustimmen muß. Nicht die Tatsache, daß es neben glücklichen Momenten, die vorbei gehen, jede Menge trauriger und schmerzlicher Momente gibt, macht dieses Dukkha aus, sondern das alle Lebewesen gezwungen sind, sich in diesen Kreislauf von Leben-Nehmen-Um-Leben-Zu-Können einzufügen. Die Alternative wäre ein Leben nur mit künstlichen Nahrungsmitteln und Pillen, was aber a) nicht wirklich möglich sein wird, b) niemals für die Mehrheit überhaupt eine Option darstellen dürfte und – am wichtigsten – c) selbst solche Nahrungsmittel immer in ihrem Produktionsprozess auf pflanzlichen und/oder tierischen Bestandteilen basieren. (mehr …)

Published in: on 10. März 2010 at 17:49  Schreibe einen Kommentar  
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