Silas

Im Buddhismus die 5 grundlegenden ethischen Vorgaben für Laien, auch (skt.) pañcaśīla genannt (die fünf Silas).

Es handelt sich dabei um Tugendregeln, die im Buddhismus nicht den Stellenwert eines ‚Du sollst nicht‘ haben, das von einer göttlichen Autorität dem Menschen auferlegt wurde,  sondern als mögliches Ideal angesehen werden, um einen für die Kultivierung des Dharma förderlichen Lebenswandel zu gewährleisten. Oft werden die Silas in Form von Gelübden rituell angenommen, was in manchen Traditionen zur ersten Zufluchtnahme zu den Drei Juwelen dazu gehört und damit den Übertritt zum Buddhismus markiert. (mehr …)

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Published in: on 8. März 2010 at 20:10  Schreibe einen Kommentar